Das Experiment
Also, ich bin ja ein furchtbar neugieriges, wissbegieriges Zwergkaninchen und schaue mir deshalb schon gerne einmal so Wissenschaftssendungen an. Letztens beim Zappen entdeckte ich auf dem HR eine Reportage zum Thema Gähnen. Haben Sie z. B. gewusst, das durch das Mäulchen aufreißen, die Kiefermuskulatur angespannt wird, wodurch die Herzfrequenz steigt und das Gehirn mit einem großen Schub Sauerstoff versorgt wird. US-Forscher fanden übrigens heraus, dass durch das Gähnen sogar unser Gehirn abgekühlt wird. Außerdem wird ja immer gesagt, Gähnen wäre ansteckend. Das wurde in dieser Sendung auch untersucht und man kam zu einem überraschendem Ergebnis. Aber bevor ich Ihnen das verrate, schauen Sie sich bitte einmal das nachfolgende Bild an:

Und? Mussten Sie gähnen? Nein? Dann verlassen Sie bitte sofort meinen Hasenbau. Ach, Sie verstehen nicht, warum ich so zickig reagiere, nur weil Sie Ihr Mäulchen nicht aufgerissen und Ihr Gehirn nicht abgekühlt haben? Na, weil Sie mich dann nicht mögen. Wissenschaftler konnten nämlich nachweisen, dass man sich von Gähnenden anstecken lässt – allerdings nur, wenn der andere einem sympathisch ist. Selber gähnt man, weil einem langweilig ist oder wegen der Müdigkeit. Und da ich mir hier fast meinen Kiefer ausrecke, husche ich jetzt auf mein gepolstertes Dach und mache ein Nickerchen.
♥lichst Ihr Thor Löwenherz
2 Kommentare
-
welch zauberhaftes Fotop von ihrem Schnäuzelchen, liebster Thor, aber die Zähne sind ja nocht von schlechten Eltern, die sie da vorzuweisen haben, da können Sie ja fast mit Herr Hund Anton konkurrieren
Aber für die Möhren brauchen Sie das ja auch…. Gähnen, ja gähnen musste ich, obgleich ich erst vor 2,5 Stunden aufgestanden bin… Wünsche Ihnen einen schönen Sonntag, möge er so sonnig sein, wie bei uns (dafür hat es aber auch gefroren in der Nacht)
Lieber Thor,
ein wundervolles Bild.
Hm, wie sag ich es jetzt am besten. Also, sie sind mir nicht sympathisch und darum musste ich wohl auch nicht gähnen. HALT!!! Bitte nicht weggehen, sondern weiterlesen.
Es war nämlich ein ganz tiefer Seufzer zu vernehmen. Und da lässt man doch sicher auch Luft an sein Gehirn. Also beim Einatmen vorher. Und beim ausatmen gehen bestimmt ein paar der doofen Gedanken fort. Und das haben Sie geschafft mit ihrem Bild.
Ich vermute jetzt einfach mal sie sind mir nicht nur symphatisch sondern sehr ans Herz gewachsen.
Ganz herzliche Grüße
Herzchaosmama